Daraus folgt, dass auch derjenige Vater ist, der zwar nicht mit der Kindesmutter geschlechtlich verkehrte, sondern nur zum Zeitpunkt der Geburt verheiratet ist.
Der sogenannte rechtliche Vater ist mit allen Rechten und Pflichten Vater, sodass er auch zum Unterhalt verpflichtet ist und gerichtlich verurteilt werden kann.
Ist der rechtliche Vater nicht der leibliche Vater, so kann er seiner Unterhaltsverpflichtung nur entgehen, wenn er die Vaterschaft anficht.
Er ist jedoch nicht zur Anfechtung der Vaterschaft verpflichtet, damit er für ein weitere leibliches Kind mehr Unterhalt zur Verfügung stellen kann.